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Der Wanderfalke, ein schneller Jäger


Wander5


Aus einem kreisenden Suchflug heraus jagt er, typisch für den Wanderfalken, im senkrechten Sturzflug auf seine Beute zu. Hierbei kann er seine Stoßgeschwindigkeit  auf über 350 km/h (mit angelegten Schwingen,Tropfenform)  beschleunigen.

Kurz vor Erreichen der Beute wirft er sich auf den Rücken, schlägt die Fänge nach vorne und ist dadurch und durch seine starke Brustmuskulatur selbst vor dem Aufprall geschützt. Durch diese hohe Geschwindigkeit ist klar, dass der Wanderfalke nur in der Luft  Vögel fangen kann, am Boden ist es ihm nicht möglich. Die Beute ist durch den Aufprall meistens schon betäubt oder verletzt, fällt mit dem Falken, falls er sie halten kann, oder ohne ihn zu Boden und wird dort von ihm mit einem Biss durch die Halswirbel endgültig getötet.


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Der Wanderfalke fängt von Spatzen bis fasanengroße Vögel, Tauben und Enten. Bei den Falknern wird er häufig zur Jagd auf Rabenkrähen eingesetzt.





Berthold Geis